Donnerstag, 18. August 2016

Ausflug zur Burg Altena - Ein Fest für alle Ritterfans

Gerade sind wir zurück von einem ganz wunderbaren Ausflug ins Sauerland. Dort steht in Altena die Burg Altena und mit ihr die allererste Jugendherberge der Welt. Denn genau dort auf eben dieser Burg gründete Richard Schirrmann vor über 100 Jahren das deutsche Jugendherbergswerk. Ziemlich beeindruckend. Ich meine, wenn man überlegt, dass es auf der ganzen Welt heutzutage Jugendherbergen gibt. 

Unsere Anfahrt war gar nicht weit. Aus dem Ruhrgebiet fährt man lediglich eine gute Stunde ins Sauerland und sowohl die Kinder als auch wir als Eltern kommen bereits gut gelaunt an. 
Nun haben wir wirklich schon viele Burgen erlebt, entdeckt und bestaunt, aber diese Burg gehört definitiv zu den TOP 5 unserer bisher besuchten Burgen. Als Gast der Jugendherberge durften wir sogar durch die zwei Burgtore direkt auf den Burgplatz fahren und oben vor der Jugendherberge parken.


Wir hatten so ein großes Glück mit dem Wetter. Bisher wurden wir ja noch nicht wirklich mit Wärme und Sonne verwöhnt in den Sommerferien 2016, aber die letzten zwei Tage waren einfach traumhaft. Und nicht nur das. In der Jugendherberge und auf der Burg wurden wir herzlich und mit offenen Armen begrüßt. Die Mitarbeiter und auch die Inhaberin der Jugendherberge haben alles dran gesetzt, dass wir uns als Großfamilie bei ihnen wohl fühlen. Das Zimmer war riesig. Genaugenommen waren es sogar drei Zimmer mit ich weiß nicht wievielen Betten. Das war wohl das erste Highlight für die Kids. Sie tobten durch alle leeren Betten und spielten zusammen Eroberung der Burg. Natürlich darf man sich kein Wellnesshotel vorstellen und die Duschen sind auch nicht auf dem Zimmer, aber es ist sauber und zweckmäßig. Viel länger als zum Schlafen wollten wir uns ja ohnehin nicht aufhalten. Dafür war es absolut top. Aber denkt dran. Ihr benötigt einen Jugendherbergs-Ausweis, auch als Familie. 


























Nachdem die Zimmer in ausreichender Weise in Augenschein genommen wurden, sind wir weiter durch die Gänge der Burg. Die Kinder konnten es sich nicht nehmen lassen und wollten unbedingt ihre Kostüme anziehen. Also Max Power sein Ritterkostüm und das Tottili ihr Prinzessinnen-Kostüm. Nach ungefähr 10 Minuten fiel beiden dann auf, dass es dafür eigentlich viel zu heiß war. Trotzdem, den Spaß wollten wir ihnen nicht nehmen.


Auf der Burg selbst gibt es viele verschiedene Räume, Orte, eine alte Schmiede, ein Kerker, ein Angstloch und auch eine nette Wirtschaft, die zum Verweilen einlädt. 


Nach dem ersten Rundumblick trieb es uns aber erst einmal runter in die Ortschaft und an die Lenne. Dieser nette kleine Fluss fließt nämlich direkt durch Altena und bietet einen schönen Spazierweg. 



Außerdem kitzelte es uns ja mal wieder in den Füßen und wir konnten uns eine kleine Wanderung nicht nehmen lassen. Die Wanderwege sind zwar natürlich nicht ansatzweise mit denen im Allgäu verlgeichbar, aber dennoch für nur eine Stunde Autofahrt heraus aus dem Ruhrgebiet, bietet das Sauerland so Einiges.


























Weiteres absolutes Highlight war der heutige Besuch der Dechenhöhle. Vielleicht kennen einige unter Euch, genauso wie, die wunderschöne Tropfsteinhöhle auch noch aus der Schulzeit. Wir haben sie in der 8. Klasse einmal besucht. Natürlich konnte ich mich nicht mehr wirklich erinnern, das mit den Stalagmiten und Stalagtiten kann ich mir auch immer noch nicht merken und leider durfte man auch keine Fotos machen. Aber wirlich ziemlich spannend, nicht nur für uns Erwachsene, der Besuch in Iserlohn. Empfehlen würde ich den Besuch aber erst für Kinder ab ca. 4 Jahren. Wir hatten doch so ein wenig zu "kämpfen" mit unseren beiden Kleinen. Erstens waren die kleine Schwester und der Babybub schon wieder ein wenig müde und zweitens ist es vielleicht auch beängstigend für die ganz Kleinen. Der Babybub hat uns und den restlichen Besucher zumindest ein wunderschönes Konzert in der Tropfsteinhöhle gegeben. Eigentlich blöd, aber erst ist mir so ein "Zwischenfall" immer recht peinlich. Dabei, ganz ehrlich. So ist das eben mit kleinen Kindern. Und natürlich haben wir die Höhle ja auch nicht für ihn besucht sondern vielmehr für Max Power und das Tottili. Für das nächste Mal wissen wir jetzt Bescheid und würden uns wahrscheinlich einfach aufteilen.
Die anderen Besucher hatten aber zum Glück Verständnis ;-).



Wieder zu Hause angekommen, fallen wir jetzt ins Bett und träumen von unserer Nacht auf der Ritterburg.

Ritterliche Grüße,
Eure Alexandra

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen