Donnerstag, 16. Juni 2016

Unser spannender Besuch bei Ostheimer

Auf dem Weg ins Allgäu haben wir einen ganz besonderen Zwischenstopp eingelegt, von dem ich Euch heute schon einmal berichten möchte. Wie sehr wir und unsere Kinder die wundervollen handgefertigten Ostheimer-Tiere und Figuren lieben, wisst ihr ja bereits aus vergangenen Berichten. Darum stand es auf unserer Wunschliste auch ganz oben, einmal die "heiligen" Ostheimer-Hallen in Zell u.A. besuchen zu dürfen. Am letzten Samstag war es tatsächlich so weit. Zwar haben samstags die Werkstätten eigentlich geschlossen (der Werksverkauf ist trotzdem offen - Achtung: unbedingt besuchen). Auf diese Weise kamen wir aber in den Genuss vom Geschäftsführer, Wolfgang Schühle, eine ganz persönliche Führung zu erhalten. Wir fühlten uns sehr geehrt und haben diese persönlichen Minuten genossen. 
Da schlugen nicht nur die Kinderherzen höher.

 
 Herr Schühle hat sich so viel Zeit für uns genommen und erklärte uns Schritt für Schritt wie aus einem blanken Stück Ahorn ein (fast) fertiges Ostheimer-Pony wird. Sofort merkt man, dass der Mann einfach vom Fach ist. Er lebt und liebt seinen Beruf und ist seit mittlerweile 20 Jahren einer von drei Geschäftsführern bei Ostheimer. 

Ich kann Euch das gar nicht alles so im Detail erklären und schildern, wie wir den Prozess von Herrn Schühle erfahren haben. Aber die Bilder sprechen, denke ich, auch irgendwie für sich. 

Was Ihr aber einfach wissen müsst ist, dass unglaublich viele Arbeitsschritte und viel viel Liebe hinter jeder einzelnen Ostheimer-Figur stecken. Manche schrecken ja öfter mal vom Preis zurück, aber eine Ostheimer-Figur ist nicht nur etwas für´s Leben, sie kann auch bei lieber Pflege definitiv noch in die nächste Generation weitergegeben werden. 

Was Ihr außerdem auf den Bildern nicht erkennen könnt sind sämtliche Qualitätskontrollen, denen die Figuren in den Werkstätten noch unterliegen. 







Damit die Figuren auch nicht mehr so kratzig sind und in den zarten Kinderhänden vom Holz bloß nichts absplittert, wird alles noch schön glatt geschmirgelt. Jetzt sind sie so weich, wie wir sie aus dem Geschäft her kennen.



Am Ende fehlt dem Pferdchen nur noch hinten der Schwanz und ein wenig Farbe. Die Farben werden zum Teil bei Ostheimer direkt, aber auch bei einzelnen Mitarbeitern von zu Hause aufgetragen. Bevor die Farben aufgetragen werden, wandern die Holz-Figuren aber noch in ein spezielles Ölbad, damit die unschädliche Farbe auch langfristig hält.





Wir konnten es natürlich nicht lassen und haben ab Werk noch das ein oder andere Teilchen mit in unsere Koffer wandern lassen. Jedes Kind durfte sich ein kleines Teilchen aussuchen. Damit wird jetzt im Urlaub schon kräftig gespielt.

Ich hoffe Euch hat die kleine Führung per Foto auch ein wenig gefallen und Ihr konntet ein ungefähres Bild bekommen wieviel Arbeit wirklich hinter einer Ostheimer-Figur steckt und das sie eben wirklich noch Made in Germany sind.

Wir urlauben jetzt mal weiter im traumhaft schönen Allgäu,
Eure Alexandra


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