Sonntag, 26. Juni 2016

Allgäu 2016 - Eine wunderbare Reise

Für alle unter Euch, die vielleicht auch einmal vorhaben ins Allgäu zu fahren, ob nun mit oder ohne Kinder oder einfach nur für diejenigen unter Euch, die wunderschöne Landschaften, die Berge und vieles mehr entdecken möchten, werde ich Euch ab heute immer mal wieder Tipps für Ausflüge im und ums Allgäu herum, insbesondere Ausflüge mit Kindern, geben, die wir selbst getestet haben.
Unser Urlaub im Allgäu ist leider jetzt zu Ende. Nach einer langen Rückfahrt mit viel Regen und vielen Staus, sind wir gestern Abend gut zurückgekehrt. Es ist selten, dass ich einmal sage, da hätte ich wohl noch länger bleiben können. Denn normalerweise bin ich immer diejenige, die nach einer Woche wieder nach Hause möchte. Und Ihr könnt Euch vorstellen, dass es mit vier kleinen Kindern auch nicht immer Erholung pur ist in einem Urlaub. Dennoch, sei es wie es ist. Oh Allgäu. Ich habe mich verliebt. 

Mit vielen tollen und aufregenden Eindrücken im Kopf, konnten wir uns gestern Abend Schlafen legen. Und ich mag noch gar nicht daran denken, dass der Mann morgen wieder ins Büro und die Kinder in den Kindergarten müssen.

Wir werden definitiv noch lange, lange von diesem wunderbaren erholsamen Urlaub zehren und weil es uns so gut gefallen hat, haben wir den Urlaub für das nächste Jahr einfach sofort wieder gebucht.

Zuviele Orte, die unentdeckt blieben.

Heute möchte ich aber gerne direkt einmal mit einem absoluten Highlight von uns starten.



Die Burgenwelt Ehrenberg inklusive der Hängebrücke Highline179


Moment, denken sich jetzt die Kenner unter Euch. Ist das nicht....das ist doch in Österreich. Richtig. Die Burgenwelt Ehrenberg und die gigantische Hängebrücke Highline179 liegen in Reutte. Wenn auch geografisch bereits Österreich, so ist es doch quasi ein Katzensprung vom Allgäu entfernt und sollte unbedingt "mitgenommen" werden (aber Achtung: in den Sommermonaten können sich lange Staus bilden, haben wir uns sagen lassen, da dieser Ausflugtipp, nicht umsonst, ziemlich beliebt ist).

Für alle kleinen und großen Ritterfans ein Muss und auch die Architekturliebhaber kommen auf ihre Kosten.
In schwindelerregender Höhe verbindet die "Längste Hängebrücke der Alpen" die Ruine Ehrenberg mit dem Fort Claudia. Unglaublich hoch und unglaublich lang wirkt die Brücke auf einen, wenn man genau drunter steht. 

Doch bevor wir zur Brücke kamen haben wir zunächst die Burgenwelt Ehrenberg erklommen und erforscht.



Wie auf all unseren Ausflügen, saß die kleine Schwester in der "Kraxe". Unsere Trage von Brevi, die ich über Tausendkind bezogen habe und über die ich bereits hier einmal etwas ausführlicher informiert hatte, war wirklich Gold wert. Absolut sicher saß die kleine Schwester auf unseren Ausflügen dort oben drin. Und komischerweise, obwohl sie normalerweise so ein unruhiger Geist ist. Da oben saß sie (meistens) gerne und hat die Sicht total genossen. Auch der Mann kann jetzt nach häufigem Tragen eine absolute Trageempfehlung aussprechen. Wir haben auf unseren Ausflügen auch viele andere Kraxen direkt aus der Nähe betrachten können. Und ich bin mir jetzt sicher, dass wir die richtige Wahl getroffen haben.

























Oben angekommen wurden wir zunächst mit einem herrlichen Ausblick verwöhnt. Die Kinder haben sich im Urlaub so richtig toll ans Wandern gewöhnt und waren am Ende des Tages auch jedes Mal richtig stolz, was sie alles geschafft haben. Und das konnten sie wirklich auch. Wir sind soviel gelaufen, geklettert und gekraxelt, wie schon lange nicht mehr wie noch nie gemeinsam. Und das Schöne ist. Irgendwie haben wir jetzt etwas für uns als Familie gefunden, was uns allen Spaß macht. Das freut mich besonders. Wie jeder über sich hinaus wächst. Ich wurde so oft auch schon bei Instagram gefragt (dort hatte ich während des Urlaubs bereits viele Bilder veröffentlicht), wie das überhaupt alles so klappt mit den vier kleinen Kindern. Aber ich lüge nicht, wenn ich sage, dass es überwiegend wirklich einfach ging. Wir hatten alle Spaß bei der Sache. Und natürlich war es für den Mann eine Herausforderung die kleine Schwester immer in der Kraxe zu tragen und für mich ebenfalls unseren Babybub immerzu in der Manduca zu tragen, auf dem Rücken dann sogar noch einen großen Rucksack. Das störte uns aber nicht sonderlich.
Wir kamen super voran und die beiden Großen waren absolut selbstständig.





Wie im Märchen kam es uns vor. Was natürlich auch am optimalen Wetter lag. Hätten wir nur heiße Tage gehabt, wären derartige Ausflüge mit den Kindern auch nicht möglich gewesen. Für solche Tage habe ich andere Tipps für Euch. Aber für mittlere Temperaturen und wenig Regen sind solche Erlebnisse der Hit.


Nachdem wir also die Ruine erklommen und erforscht hatten, trieb es uns zur gigantischen Hängebrücke. Für die müsst Ihr Euch Tickets kaufen (das Gute ist, dass bei fast allen Ausflügen nur wir und allerhöchstens einmal Max Power zahlen mussten, die Kleinen waren einfach noch zu jung ;-)). Der Erwerb des Tickets ist es aber auch wirklich wert. Die Hängebrücke ist nur für diejenigen unter Euch etwas, die schwindelfrei sind. Dem Mann schlotterten ein wenig die Knie ;-). Die Brücke ist tatsächlich 114, 60 Meter hoch und 406 Meter lang. Das ist schon was und Ihr könnt tatsächlich durch das Lochgitter nach unten sehen. Außerdem ist es ganz schön wackelig dort oben. Essen also lieber auf später legen. Ein wenig flau wird einem doch im Magen. Aber insgesamt ist die Seilhängebrücke Highline179 ein absolutes Highlight und auf jeden Fall einen Besuch wert.



Soviel zu einem unserer Ausflüge. Bei der Menge an Fotos muss ich jetzt erst einmal nach und nach alle sichten.

Habt einen schönen Start in die neue Woche. Ich freue mich wieder da zu sein.
Eure Alexandra

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