Sonntag, 22. Mai 2016

Unser Wochenende in Bildern

In großen Schritten geht es voran in Richtung Urlaub. Nicht mehr lange und es geht ab in die Berge. Heidi und der Almöhi rufen nach uns. Doch noch sind wir nicht so weit. Und ich bin dankbar, dass wir noch ein herrlich entspanntes Wochenende zu Hause genießen durften, an dem wir uns einfach haben treiben lassen und keinen größeren Verpflichtungen nach gehen mussten.

Am Freitag nach dem Kindergarten läuten die Zwerge und ich immer schon das Wochenende ein und stellen etwas Tolles an. Dieses Mal haben wir uns mal wieder vorgenommen ein leckeres Brot für das Wochenende zu backen. Und ich sag Euch eins. Nach diesem Rezept das Brot gebacken, mögt Ihr gar nicht mehr in die Bäckerei fahren und welches kaufen. Es geht so so einfach. Ihr braucht weder Knethaken noch Rührstäbe. Lediglich ein Löffelchen genügt. 


 Ich musste eigentlich gar nichts mehr tun. Das Meiste konnten die Kleinen ganz alleine bewältigen. Und was glaubt Ihr. Sie konnten es kaum abwarten, bis das Brot endlich aus dem Backofen kam.
 

























 Jetzt seid Ihr aber gespannt, was? 
Die Zutatenliste ist ziemlich überschaubar:
  • 250 Gramm Dinkel-Vollkornmehl
  • 250 Gramm Dinkelmehl (glatt)
  • 100-120 Gramm Saaten und/oder Nüsse (wir haben Sonnenblumenkerne und Leinsamen verwendet)
  • 10 Gramm Zucker
  • 10 Gramm Salz
  • ein halbes Paket Hefe
  • 500 ml warmes Wasser
Ihr mischt die Mehlsorten, rührt die Saaten mit unter die Mehlmischung und das Salz dazu.
Die Hefe und den Zucker löst Ihr im warmen Wasser auf und verrührt alles mit einem Löffel zu einer Masse. Den Teig füllt Ihr dann in eine Kastenform und das alles kommt in den nicht vorgeheizten Backofen bei 190 Grad auf die unterste Stufe. Ganz unten in den Backofen stellt Ihr ein hitzebeständiges Gefäß mit Wasser. Alles für ca. 1 und 1/4 Stunde in den Backofen, kurz abkühlen lassen, stürzen und genießen. Für mich gibt es nichts Besseres als noch warmes Brot aus dem Ofen, auf dem die Butter zerläuft. Mehr braucht es doch gar nicht, oder?

























Der Samstag stand ganz im Zeichen des guten Wetters. Nach dem Schwimmen am Morgen und der Pfannekuchen-Stärkung am Mittag, waren wir rund um die Uhr draußen im Garten. 


Die Kleinen haben gespielt, gelacht, getobt was das Zeug hält. Waren auf dem Trampolin, schaukeln, rutschen, Rad fahren, dem Papa beim Rasenmähen helfen, haben Fangen gespielt, verstecken gespielt, Schnecken für mich gesammelt und ganz viel Quatsch gemacht. 

























Man kann sich ja alles schön reden, aber ich finde wirklich, das Tolle bei unserem rießengroßen wilden Garten ist einfach, dass er an den meisten Stellen wachsen darf wie er möchte. Zwar fehlt uns natürlich auf der einen Seite überhaupt erst die Zeit diesen riesigen Garten tippi toppi in Schuss zu halten, aber auf der anderen Seite finden wir es auch schön und authentisch genauso wie es jetzt ist. Die Pflazenwelt darf sich an den meisten Stellen frei entfalten und die Kinder lernen auf diese Weise eine ganze Menge von ganz alleine. 

Sie gehen regelmäßig auf Erkundungstour, nehmen alte Töpfe oder Kannen hoch und haben bereits so einges gefunden. Neulich erst hatte sich ein kleiner Salamander unter einem Topf versteckt und die Kinder waren ganz aufgeregt als sie ihn mir zeigten. Die kleine Schwester war heute fast eine Stunde damit beschäftigt in allen Ecken des Gartens die Pusteblümchen abzugrasen. 

Und ich war eine zeitlang damit beschäftigt eine Reihe meiner Himbeerstecklinge umzupflanzen, bevor meine Männer sie mir wegmähen konnten. 

 So langsam bekomme ich den Eindruck, dass die Obststräucher in diesem Jahr besonders viele Früchte tragen. Die Himbeeren haben sogar sehr viele Ableger um meine eigentliche "Himbeer-Plantage" gestreut. Die habe ich ganz vorsichtig ausgebuddelt und neu eingepflanzt.



Unser Großer hätte am liebsten schon den ganzen Rasen ganz alleine gemäht. Wir haben ihn eine Bahn probieren lassen, aber das ist tatsächlich noch zu schwer für ihn. Außerdem ist unser Garten so uneben, dass es ganz schön viel Kraft braucht, um dagegen zu halten. Dafür darf er immer in die Tonne steigen, wenn wir die Grünabfälle stopfen :-). 



 Zwischendurch kam noch eine gelungene Abwechslung meiner Kindheitserinnerungen in einer kunterbunt gepackten Kiste. Wie gerne habe ich das Sams früher gelesen oder Michel aus Lönneberga. Es ist so wunderbar die Geschichten meiner eigenen Kindheit jetzt unseren Kindern vorlesen zu dürfen. Und die Tatsache, dass ihnen die Geschichten genauso gut gefällt. erfreut mich so sehr. Es macht mir großen Spaß mit den Kleinen eingekuschelt irgendwo zu sitzen und hineinzutauchen in die Welt der Bücher.


 Zum Abend saßen wir alle noch draußen und der Babybub konnte heute auch endlich einmal wieder draußen gestillt werden.



Der Sonntag war bei uns irgendwie durchwachsen. Genau wie das Wettter vor der Tür. Heute Morgen sind erst einmal alle kleinen Zwerge in die Wanne gehüpft und wurden gründlich abgeschrubbt. Danach sind sie meistens so ko, dass die ganz Kleinen direkt mal eine Runde schlafen. 

In der Zwischenezeit haben die Großen und ich noch ein wenig den Garten unsicher gemacht. Der Große hat mir gezeigt, wie man früher im Mittelalter Kleister hergestellt hat. Herrlich, ich liebe es, wenn Max Power und das Tottili schön zusammen spielen und sich im Spiel ganz andere Namen geben. Sie sind dann vollkommen abgetaucht in einer anderen Welt, ihrer eigenen Welt.


Außerdem haben wir noch die Blüten vom erstblühenden Lavendel in diesem Jahr abgeschnitten, in der Hoffnung, dass er dann in diesem Jahr noch einmal blüht. Der Duft von Lavendel erinnert mich immer wahnsinnig an Sommer und Urlaub. Er hat so eine beruhigende Wirkung auf mich, dass ich ihn sehr gerne um mich habe. Die Blütenstengel werden wie immer getrocknet und dann weiter verarbeietet. 






Nach unserem lieben Besuch heute Nachmittag von guten Freunden, werden wir diesen verrgneten Sonntag Abend nun ganz leise und ruhig ausklingen lassen.

Startet gut in die Woche morgen,
Eure Alexandra

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