Freitag, 18. März 2016

Realität

Kurz vor dem Wochenende möchte ich Euch doch gerne noch ein bisschen (mehr) Realität aus dem Alltag mit vier Kleinen unter sechs Jahren zukommen lassen. Natürlich ist nämlich nicht immer alles so einfach, wie es ja meistens auf den Bildern aussieht. Wenn nämlich wirklich etwas zu kurz kommt mit den kleinen Zwergen, dann ist es wohl Schlaf und ein wenig Zeit für sich selbst.
Aber ich sag Euch was: vorallem der Schlaf, der fehlt.
Wobei ich ausdrücklich betonen möchte, dass es nicht immer ausschließlich an den Kindern liegt. 
Nein, in dieser Woche haben der Mann und sein Fußball auch ein wenig dazu beigetragen.


Vor dem Champions-League Spiel am Mittwoch, auf das der Mann sich wahscheinlich schon den ganzen Tag gefreut hat (ja, wir haben hier mindestens einen Bayern-Fan im Haus und ich sag Euch was: ich bin es nicht. SO.), habe ich nochmals extra betont, dass es jawohl äußerst unwahrscheinlich ist, dass die beiden Mannschaften ein 2:2 spielen und in die Verlängerung gehen müssen. Ich kann es nämlich ehrlichgesagt gar nicht leiden, passiv vom Bett aus, wenn ich schon halb im Dämmerschlaf bin, an den Champions-League-Spielen durch regelmäßige Fanschreie und Jubelrufe beiteiligt zu werden. Natürlich Mann könnte ja auch im Wohnzimmer das Spiel verfolgen, ist aber doch auch irgendwie doof. Nun gut, meinen Kommentar hätte ich mir lieber sparen sollen, denn nachdem ich gerade so 15 Minütchen eingeschlafen war (vielleicht auch schon länger ;-)), wurde ich von einem eben dieser Glücksschreie aus dem Schlaf gerissen und konnte meinen Augen nicht trauen. Diese verrückte vom Glück verfolgte bayrische Mannschaft hat es doch tatsächlich wieder einmal geschafft das Ruder in allerletzter Minute umzureißen. 

Ich meine, was ist nur los mit diesen Jungs? Warum können sie sich denn nicht einfach einmal mit einer Niederlage abfinden? Eins muss man denen ja lassen. Motivieren können sie sich offensichtlich. Also gut, ich war wach und die Verlängerung unvermeidlich. Passend zum Ende des Spiels war dann auch schon wieder Stillzeit für mich und schon hatten wir 1 Uhr nachts. Gerade eingeschlafen, ca. 1 Stunde später, klagte unser Tottili dann über Bauchschmerzen. Also hoch zu ihr, der Mann hat ein Traubenkernkissen warm gemacht und wieder rein ins Bettchen. Dann war aber auch gut bis 5 Uhr als der Babybub wieder Hunger bekommen hat. Um 5:30 Uhr dann unsere normale Aufstehzeit. Nacht vorbei und gefühlt nur 10 Minuten geschlafen.

Aber gestern, jaaaa gestern haben wir uns so richtig auf´s Bett gefreut. Das haben wir uns aber auch verdient. Puhhh, war ich müde. Also, zeitig eingekuschelt, gut eingeschlafen, wie immer so gegen 1 Uhr nachts gestillt und dann auf einmal um kurz vor 3 Uhr war die Nacht beendet. Die kleine Schwester scheint zu zahnen. Sie war einfach hellwach. Nix mehr zu machen. Bei uns im Bett ist sie vom Mann zu mir, zum Babybub, wieder zum Mann und immer hin und her. Wie so ein kleines Hühnchen, das zuviel Kaffee getrunken hat. Völlig aufgeregt sagte sie immer nur: DA, DA Baby, DA und versuchte sich in die Wiege vom Babybub zu manövrieren. Ähhhhh, nö. Das nun bitte nicht. So verging Minute um Minute, zwischendurch noch einmal den Babybub stillen, da war die kleine Schwester dann gar nicht mehr zu halten und um halb 6 klingelte der Wecker, nachdem sie dann doch um 5:15 Uhr eingeschlafen ist. 

So, Ihr Lieben. So sieht sie aus. Die derzeitige Realität im Hause Reges Leben. Könnt Ihr Euch meine tief dunkel-azurblauen Augenringe und die Gesichtsfarbe vorstellen ;-)?

Aber ich sag Euch was: ich LIEBE es. So anstrengend es auch sein mag. Ich möchte mit niemandem tauschen oder irgendetwas anders haben. 
Wir sind einfach überglücklich mit unseren süßen Zwergen und so so dankbar für jeden Einzelnen.

Einen wunderschönen Start ins Wochenende wünsche ich Euch,
Eure Alexandra




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