Donnerstag, 14. Januar 2016

Respekt vor dem was kommt

Respekt ist wohl das richtige Wort, das ausdrückt, was ich momentan empfinde. 
Keine Angst oder Panik, sondern einfach Respekt.
Schon ganz bald werden wir, tagsüber natürlich größtenteils ich als Mama, weil der Papa eben ganz klassisch arbeitet, mit vier Kindern unter 6 Jahren zusammenleben. Uff, das klingt für viele jetzt mit Sicherheit unvorstellbar und total verrückt. Mein Frauenarzt, der selbst fünf Kinder hat, sagte zu Beginn der vierten Schwangerschaft zu mir: "Frau B., Sie wissen, dass wir bei vielen Menschen in Deutschland bereits mit so vielen Kindern als asozial angesehen werden." Ich sag Euch was. Das mag sein, aber in meinen Augen sind Menschen, die so etwas äußern einfach nur dumm. 

Jeder Mensch muss seinen eigenen Weg gehen und das ist eben unser Weg, unser ganz eigener Weg und ich LIEBE diesen Weg. Ich liebe diesen Weg, unsere Kinder und meinen Mann, den ich mir nicht wunderbarer vorstellen könnte.


Ich bin so abgöttisch gerne Mama, das ist einfach meine Berufung. Ich liebe es die Zeit mit den Kindern zu verbringen. Auch wenn es jetzt schon oft anstrengend und ganz klar manchmal auch zum Haare raufen ist. Es gibt aber nichts, was ich mir anders wünschen würde. Wenn ich auch noch so oft abends zu Zeiten, in denen andere Menschen erst so richtig durchstarten, hundemüde ins Bett falle. Ich falle und bin glücklich.

Unsere Kinder wachsen so auf, dass sie lernen Rücksicht zu nehmen, ihr Gegenüber zu achten. Sie lernen zusammenzuhalten, sie lernen auf ganz normalem Wege sich durchzusetzen und sie lernen hilfsbereit zu sein. Das macht mich stolz.

Selbstverständlich lernen Sie auch den Verzicht. Manchmal vielleicht sogar den Verzicht an Aufmerksamkeit, das bleibt wohl bei vier kleinen Kindern nicht aus, den Verzicht an manchen materiellen Dingen (den ich persönlich aber gar nicht schlimm finde), aber ganz gewiss niemals den Verzicht an Liebe

Sowohl die gegenseitige Liebe zwischen unseren Kindern als Geschwistern als auch die Liebe, die wir als Eltern unseren Kindern tagtäglich entgegenbringen. Das ist für mich das Wichtigste. 
Der Rest kommt von ganz alleine.

Und auch wenn ich gerade jetzt in den letzten Wochen, so kurz vor der Geburt, in manch schwierigen Situationen daran denken muss, wie das wohl erst mit vier kleinen Kindern wird, bin ich fest davon überzeugt, dass es ganz toll wird. Und ich freue mich auf die neue Herausforderung, auf die kurzen Nächte, auf den Babybub, auf den Familienzuwachs und auf noch mehr Kinderlachen.

Eure Alexandra

Kommentare:

  1. Hach, ist das ein schön geschriebener Artikel ;)
    Und ja, du hast ganz Recht, das Wichtigeste ist Liebe.

    LG von TAC

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  2. Hallo Alexandra,
    Ich lese hier sehr gerne und auch regelmäßig. Ich finde deinen Blog toll!!!
    Auch dieser Beitrag ist wieder richtig schön geschrieben und ich habe keine Zweifel, dass auch euer viertes Kind mit ganz viel Liebe aufwachsen wird! Sicher wird es eine weitere Bereicherung für eure Familie!
    Ganz liebe Grüße und eine entspannten Endurch wünscht dir
    Kathrin

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  3. Endspurt sollte es heißen;-)

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