Montag, 15. Juni 2015

Plastik - Nein, danke

Schon seit einiger Zeit achte ich sehr darauf so wenig wie möglich Plastik in unser Haus zu lassen. Egal in welchem Bereich, ich bin fest davon überzeugt es gibt bessere Alternativen aus Glas, Holz, Kork, Bambus etc. natürlich geht das nicht von heute auf morgen und ja, wir müssen, gerade bei den Zwergen, auch öfter mal Kompromisse eingehen (Lego, Playmobil etc.), aber allmählich habe ich gerade im Alltag z.B. beim Einkauf viele gute Alternativen für uns alle gefunden.


Ganz happy bin ich, dass Mann auch mitzieht. Er geht zwar nicht ganz so verbissen an das Thema wie ich, steht aber prinzipiell auch dahinter ;-). Das finde ich ganz wichtig.

Hier nun ein paar Beispiele für unsere Plastik-Alternativen:

  • schon vor meinem "Vorhaben" haben wir auch aus gesundheitlichen Gründen unser Wasser ausschließlich nur in Glasflaschen gekauft. PET ist zwar wesentlich leichter, ich weiß, aber wofür hat Mann schließlich seine Muckies ;-),
  • wenn wir tagsüber mit den Zwergen unterwegs sind gibt es schon lange keine Trinkpäckchen mehr. Getränke (Wasser) kommt in Aluflaschen. Vorteil: es passt auch wesentlich mehr rein und es wird nicht ein süßes Trinkpäckchen nach dem anderen aufgerissen,
  • die Zwerge bekommen täglich eine Kleinigkeit mit in den Kindergarten: Butterbrote, Joghurt, Obst, Käse etc. sie hatten bis vor Kurzem genau wie ihre Freunde auch jeder eine bunte Plastik-Brotdose. Klar, das fanden sie auch toll. Aber nachdem ich für die Zwerge neue plastikfreie ECO-LUNCHBOXES (klick hier zum Artikel zu dem Thema) erhalten habe, sind sie ganz stolz auf ihre glänzenden Brotdosen. Und so ein bisschen bekommen sie das Thema natürlich auch von mir am Rande mit. Ich versuche möglichst viel über Folgen und Auswirkungen des Platik-Konsums zu erzählen. Darum sind sie mittlerweile auch schon von den Plastik-Alternativen überzeugt und sehen das mehr als ein "Abenteuer" als einen Verzicht an (ihr erhaltet die Eco-Brotdosen bspw. hier bei Mehr Grün),
  • Joghurt ist ebenfalls einfach zu ersetzen. Ich kaufe eigentlich ausschließlich nur noch Joghurt in Glasbehältern. Das ist von verschiedenen Anbietern erhältlich. Sogar in "kinderfreundlichen" Geschmacksrichtungen ;-). Wenn ich den Zwergen Joghurt mit in den Kindergarten gebe, fülle ich das dann in die kleinen Eco-Lunchboxen,
  • Spielzeug kaufen wir sowieso ganz ganz viel aus Holz. Sicherlich befinden sich auch die ein oder anderen Lego-Teile in den Kinderzimmern und das darf natürlich auch so bleiben, aber egal ob von Ostheimer, Grimms, Haba, Eichhorn und und und. Da gibt es soviel tolles individuelles und pädagogisch wertvolles Spielzeug. Mehr braucht man gar nicht,
  • Obst und Gemüse kaufe ich am liebsten frisch vom Bauern und/oder Markt. Das ist natürlich nicht immer möglich. Wenn ich also Obst und Gemüse im Supermarkt kaufen muss, achte ich extrem darauf, dass es erstens im besten Fall aus Deutschland kommt und zweitens nicht mit Plastik ummantelt ist. Warum auch? Warum müssen Schlangengurken noch einmal extra in Plastik eingepackt werden. Auch Obst, was ausgewogen werden muss, landet bei mir auf keinen Fall in den dünnen überflüssigen Plastiktütchen. Ihr könnt doch alles auf die Waage legen und den Aufkleber auf bspw. einen Apfel kleben,
  • Nudeln sind ebenfalls ein Lebensmittel, bei dem Ihr leicht auf Plastik verzichten könnt. Wir kaufen ausschließlich Vollkorn-Nudeln Barilla, die in Kartons verpackt (die normalen Nudeln sind auch im Karton ;-)) sind und nicht in Plastik,
  • Plastiktüten für den Eikauf gibt es auch schon lange nicht mehr bei uns. Entweder haben wir unsere eigenen Jutebeutel dabei oder einen großen Korb,
  • in unseren Küchenschränken gibt es immer mehr Glas. Für die Aufbewahrung von Mehl, Zucker, Gewürze, Nüsse etc.
Mir ist bewusst, dass sich Plastik nicht aus allen Bereichen wegdenken lässt, aber da wo es für uns möglich ist, versuchen wir auf Plastik zu verzichten.

Plastikfreie Grüße,
Eure Alexandra

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen