Donnerstag, 28. Mai 2015

Entscheidungsfindung im Kindergarten

Dieses Jahr passiert bei unseren Zwergen im Kindergarten noch so einiges. Der große Schatz Max Power wird Vorschulkind und unser Tottili kommt aus der U3-Gruppe heraus in die "große" Gruppe. In unserem Kindergarten gibt es insgesamt drei große Gruppen und eine U3-Gruppe mit kleinen Zwergen ab sechs Monaten. Da wird dem Tottili doch mittlerweile zusehens langweilig und sie freut sich nicht mehr so wie früher auf den Kindergarten.

Leider ist es so, dass die meisten Freunde aus Max Powers Marienkäfer-Gruppe ein Jahr älter sind und in diesem Jahr bereits zur Schule kommen. In seiner Gruppe gibt es dann nur nur noch wenige Kinder, mit denen er gerne spielt. Das möchte ich nicht und darum habe ich mich mit der Kindergartenleiterin zusammengesetzt und wir haben uns die Gruppen gemeinsam angesehen. In der Nachbargruppe, den Schmetterlingen, gibt es noch mehrere Kinder, die in diesem Jahr auch Vorschulkinder werden und mit denen Max Power gerne spielt. Die Gruppenleiterin der Schmetterlinge hat er sowieso schon lange ins Herz geschlossen. Darum haben wir jetzt hin und her überlegt, ob wir den ungewöhnlichen Schritt wagen wollen, Max Power nach den Sommerferien die Gruppe wechseln zu lassen. Das Wichtigste für uns als Eltern und auch für den Kindergarten ist, dass dem Wunsch der Kinder nachgekommen wird. Darum haben wir ganz offen mit Max Power über die Situation gesprochen und wir sind nach einigen Gesprächen mit ihm zusammen zu der Entscheidung gekommen, dass er die Gruppe für das letzte Jahr wechseln wird.

Trotzdem werde ich doch immer wieder ein wenig nervös bei dem Gedanken.......

Das zweite "Problem" war dann das Wechseln vom Tottili
Geschwister werden normalerweise bei uns im Kindergarten bewusst in unterschiedliche Gruppen gesteckt. Nur ist es so, dass unsere beiden Süßen so aneinander hängen, dass sie den großen Wunsch geäußert haben, doch bitte in die gleiche Gruppe zu kommen. Das stieß nicht direkt auf Begeisterung beim Kindergarten. Natürlich besteht die Gefahr, dass die beiden entweder zu sehr zusammenhängen und sich nicht auf die anderen Kinder einlassen können oder aber in ihrer Entwicklung sogar gegenseitig gebremst werden. Beim ersten Schnuppern in der Schmetterlings-Gruppe in den letzten Tagen hat sich dann auch schon herausgestellt, dass das Tottili, unsere kleine Diva, ohne Max Power wohl viel mehr macht - sie räumt sogar auf ohne zu murren OHO ;-) - sobald die beiden aber zusammen sind, übernimmt Max Power diesen Job, auf ihren Wunsch hin. Das geht natürlich nicht.

Wir wagen es jetzt erst einmal trotzdem. Die Kindergärtnerinnen achten darauf, dass die beiden auch mit Gleichaltrigen spielen und das unser Tottili vor allem auch alleine Aufagben bewältigt, ohne die Rückendeckung ihres großen Bruders ;-).

Habt Ihr auch solche Erfahrungen gemacht? Wie seid Ihr damit umgegangen?

Liebste Grüße,
Eure Alexandra

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