Donnerstag, 16. April 2015

Wir haben ein Hochbeet angelegt

Schon lange wollten wir eigentlich einen Gemüsegarten haben, aber Ihr kennt das ja. Bis man so einen Plan einmal beginnt umzusetzen, dauert es eine Weile. Nun fangen wir erst einmal klein an und haben uns ein tolles stabiles Hochbeet gebaut (also um genau zu sein hat Mann es gebaut). Ich bin total happy. Es steht auf unserer Terasse und ich hoffe doch sehr, dass ich es schaffe die ganzen Schnecken, die hier so rumkriechen, von meinem Beet fernzuhalten......


 In so ein Hochbeet passt eine ganze Menge hinein (das war mir vorher gar nicht so klar) und Ihr solltet es auch icht irgendwie aufschichten sondern schon nach Plan. Daher haben wir uns erst einmal ein bisschen schlau gemacht und sind dann zur Tat geschritten.
Bevor Ihr mit dem Befüllen beginnt, solltet Ihr das Hochbeet, falls es auf dem Rasen steht, mit einem Mäusegitter unten auslegen. So haben kleine Wühlmäuse und andere Tiere keine Chance Euer Gemüse anzuknabbern. Des Weiteren solltet Ihr die Wände mit einer atmungsaktiven Folie oder etwas Vliesähnlichem ummanteln.

Ganz hilfreich fand ich diesen (klick hier) Ratgeber. 
Wer außerdem noch vieles mehr über Hochbeete (Kauf von Hochbeeten, Selbstbauen, Know How, Schädlingsbekämpfungerfahren, etc.) erfahren möchte, kann auch sehr gut hier nachschlagen.

Wir beginnen das Befüllen also mit einer Schicht Äste, Zweige und Laub. Wie gut, dass wir da noch so einiges hier bei uns auf Vorrat liegen haben ;-).



Ihr benötigt natürlich auch unbedingt kleine Helfer, die die ganzen Äste am Boden festdrücken.







Aber Achtung: kleine Helfer möchten natürlich auch bei Laune gehalten werden und brauchen zwischendurch immer eine ordentliche Stärkung ;-).


Wenn Ihr nun also die erste Schicht ordentlich gelegt habt kann es mit dünnen Ästen, klein geschnittenenm Holz oder unbedruckter Pappe weitergehen, damit das Verrotten beschleunigt wird. Darauf legt Ihr bitte eine Dungschicht, die bestehen kann aus vorrottetem Stallmist oder auch grobem Kompost.
 

 Wir haben dann bevor wir die erst einmal ganz "normale" Blumenerde gelegt haben, noch ein Gärtnerflies eingesetzt, damit das Wasser besser abläuft und sich auch bloß nichts staut. Darauf haben wir dann Blumenerde gelegt. Diese Blumenerde haben wir noch ein wenig aufgepeppt mit der Asche aus unserem Osterfeuer.













 Wichtig ist, die Asche nicht einfach drauf zu schaufeln sondern auch gut mit der Erde zu vermischen. Das wirkt dann schon einmal wie eine kleine Vitaminspritze.
Die letzte Schicht besteht dann aus nährstoffreicher Erde (aber bitte der Umwelt zu Liebe auch Torffrei) und sollte bis zum Beetrand gelegt werden.


Dann kann es ja jetzt loslegen mit dem Pflanzen. Womit? Das ist wieder ein anderes Thema ;-).

Grüne Grüße,
Eure Alexandra







Kommentare:

  1. Hallo Alexandra,
    du habt ihr ja ein super Schmuckstück hingestellt! :)
    In meinem Blog schreibe ich Rund um Themen über Hochbeete und Garten.
    Vllt. findest du ja unter http://www.hochbeet-abc.de/hochbeet-anlegen-tipps noch Anregungen, die dir beim Anlegen eures Hochbeets helfen!
    Viele Grüße,
    Mario

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  2. Hey Alexandra,

    ich habe dieses Jahr selber vor ein Hochbeet zu bauen und deine kleine Anleitung hat mir super geholfen. Dein Hochbeet sieht super aus. Habe mir einige Anregungen geholt und hoffe das mein Hochbeet was wird :).

    Chris

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  3. Hallo, was wächst denn dieses Jahr auf deinem Hochbeet? Ich habe mir für den Balkon nunmehr auch ein Hochbeet zugelegt und allerlei Kräuter gepflanzt, die richtig gut wachsen. Ich habe mich dabei auch erstmal bei allerhand Ratgebern belesen und schließlich meine Erfahrungen in eine Seite gepackt: http://hochbeet-kaufen-ratgeber.de/. Würde mich freuen zu sehen, was du davon hältst. LG, Tina

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