Mittwoch, 8. April 2015

Hilfe, mein kleinster Zwerg schläft im eigenen Zimmer

Ja, auch wenn unsere kleine Schwester eigentlich ja erst sechs Monate alt ist, spiele ich schon seit 1, 2 Wochen mit dem Gedanken, sie nachts bei uns aus dem Schlafzimmer heraus und in ihr eigenes kuscheliges Zimmer zu legen. Sie liegt dann quasi Wand an Wand mit dem Tottili. Und ich weiß, dieses "Bett-Thema", wo und wie Babys und Zwerge wann schlafen sollten, ist für viele von Euch ein heikles Thema. Einige unter Euch haben sich für ein Familienbett entschieden, was auch völlig ok ist. Jeder muss da meiner Meinung nach für sich den richtigen Weg finden. Wir haben bereits bei unserem ersten Zwerg entschieden, dass sie in ihren eigenen Betten schlafen, es sei denn (Ausnahmen gibt´s immer) sie werden einmal krank oder Ähnliches. So. Punkt. Was ich eigentlich erzählen wollte......


Ich bin völlig fertig......Mann hat sich schon in den letzten Tagen immer (ungerechterweise, weil er da halt entspannter ist) über mich lustig gemacht, da ich immer einmal gesagt habe: Heute ist DER Tag gekommen.
Die kleine Schwester wird das erste Mal nachts in ihrem Bettchen schlafen. Mann wusste immer wie das ausgeht, jedes Mal habe ich noch einen Rückzieher gemacht. Aber HEY, das ist doch wohl ok, oder? Ihr kennt das doch sicherlich. Irgendwie muss einem der eigene Körper da einfach ein Zeichen geben und sagen: Jetzt aber. Das klappt heute. Und dieser Tag ist gestern, aufgrund der Umstände, dass es momentan sowieso etwas entspannter ist, da Mann Urlaub hat, gekommen. Für mich wusste ich bereits gestern Morgen, dass mir eine fürchterliche Nacht bevor steht. Jetzt denkt bitte nicht wegen der kleinen Schwester, weil sie nur in ihrer Wiege bei uns im Schlafzimmer schlafen kann. NEIN, wegen MIR natürlich.

Und es war noch schlimmer als befürchtet. Warum bin ich denn auch so eine, wie nennen viele das? Helicopter-Mama. Ist das so? Aber das ist doch bitte schön normal, direkt nachdem die kleine Schwester seelig eingeschlummert ist, im eigenen großen Bettchen, das Babyfon auf höchste Sensibilität zu stellen und trotzdem schnell wieder hoch zu rennen, um zu hören, dass es ihr gut geht, oder?
Ich war so aufgekratzt (und bin es noch) wie vor einer Klausur früher in der Schule. Konnte natürlich so gut wie gar nicht schlafen, weil ich gefühlt, wenn ich nicht auf´s Babyfon gelauscht habe, hoch gelaufen bin. Mann hat sich köstlich amüsiert und von dem ganzen Spektakel natürlich irgendwann nichts mehr mitbekommen. "Die schläft schon, Schatz. Und wenn sie etwas hat, ja, dann wird sie sich schon melden." Wie recht er doch hat.......Aber ich bin halt ich.

Kennt Ihr das Buch von Mira Lobe (schneller Themenwechsel). "Das kleine Ich bin Ich" - Ich liebe dieses Buch. So wahr und so gut. Wir lesen es sehr gerne. Jeder Mensch ist anders und Nein, das bleibt natürlich jetzt nicht für immer so, dieser Zustand bei mir.
Mann kennt das ja schon und deswegen relativ entspannt.
Ich trinke jetzt erst einmal meinen Kaffee und versuche mich zu enspannen. Die Nacht ist doch gut gelaufen. Früh heute Morgen haben wir die kleine Schwester zu uns heruntergeholt, weil sie nach einer gelungenen ersten Nacht einfach Hunger hatte.

Liebste Grüße,
Eure Alexandra

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