Montag, 23. März 2015

Das Tottili, unser Nachtgespenst

Wir hatten ein schönes Wochenende. Max Power war am Samstag auf einem tollen Kindergeburtstag und dann waren auch noch beide Patenonkel zu Besuch. Besser geht´s kaum.

 
Doch ich muss gestehen, dass ich derzeit nachts (immer noch) etwas unruhig schlafe. 
Ein Schisser war und bin ich ja eigentlich schon immer (in der Schule habe ich mich schon nicht getraut zu spicken, sobald ich lügen würde, sieht man es mir an der Nase an und wenn Mann nicht da ist, schlafe ich mit dem Baseballschläger neben dem Bett). 

Aber in der letzten Woche hatten wir nachts die Begegnung der dritten Art, die mir immer noch nachhängt.

Es war ungefähr 23:30 Uhr und wir warwn eigentlich gerade so richtig eingeschlafen. Wie die meisten von Euch ja bereits wissen, schlafen unsere Zwerge in der Etage über uns und nicht direkt Tür an Tür mit uns. Daher habe ich eigentlich die Babyfone immer auf höchster "Alarmstufe", damit ich auch bloß alles mitbekomme. Und das macht es ja umso seltsamer.......

Wie gesagt wir waren gerade tief und fest eingeschlafen, da merke ich (Mann natürlich nicht, denn was kann schon ein Murmeltier so schnell aufwecken ;-)) wie die Klinke unserer Schlafzimmertür ganz langsam heruntergedrückt wird. Ich dachte mein Herz bleibt stehen. Unsere Schlafzimmertür liegt direkt neben unserer Eingangstür, aber von dort hatte ich eigentlich nichts gehört. Wie versteinert ist mein Blick also auf die Schlafzimmertür gerichtet, die immer weiter aufgeht und den sanften Lichtstrahl unserer Außenlampe hereinscheinen lässt. Es knarrt und jetzt richte ich mich richtig auf. Wer steht da? Ohne ein Ton zu sagen? Das Tottili. Samt ihrer zwei Kissen und VIER Kuscheltieren im Arm. Mittlerweile ist Mann auch erwacht und mindestens genauso erschrocken wie ich. Das gab es echt noch nie. 
Eigentlich rufen die Zwerge uns immer, wenn etwas ist. Aber das Tottili hat es irgendwie geschafft auf Indianderschleich-Sohlen ihre eigene Tür zu öffnen und leise wie ein Luchs die Treppe hinunterzutapsen. Die kleine Maus hatte schlecht geträumt. Ihr wisst ja, dass in der letzten Woche die Dachdecker bei uns zu Besuch waren (klick hier) und das hat sie offenbar so beschäftigt, dass sie dachte die "Arbeiter kommen aus der Wand heraus". 

In solchen Ausnahmen ist natürlich immer ein Plätzchen frei bei Mama und Papa.

Jetzt achte ich natürlich noch mehr auf´s Babyfon, aber wir konnten dem Tottili auch klar machen, wie gefährlich es ist nachts durch´s Haus zu schleichen. Vorallem dann, wenn die Arme noch voller Kuscheltiere sind. 
Unser Tottili.......

Ist Euch so etwas auch schon einmal passiert? 

Ich wünsche Euch einen schönen Start in die Woche,
Eure Alexandra

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