Dienstag, 4. März 2014

Verzicht

Gestern noch das große Süßigkeiten-Spektakel auf dem Rosenmontagsumzug und morgen ist schon Aschermittwoch. Traditionsgemäß beginnt am Aschermittwoch die Fastenzeit und endet in der Osternacht. Doch mit kleinen Kindern fasten: Unmöglich. Kleine Kinder sind im Wachstum und dürfen selbstverständlich nicht fasten. Sie würden es auch gar nicht richtig nachvollziehen und verstehen können. Aber trotzdem denke ich, dass man die Fastenzeit innerhalb der Familie gemeinsam leben kann.


Wir müssen ja nicht fasten. Oft reicht ja auch schon ein Verzicht. Das muss nicht zwingend mit Essen zu tun haben. Kann aber natürlich. Es können aber auch bestimmte Gewohnheiten, wie z.B. bei Eltern das ständige auf´s Handy oder IPad schauen, ob sich nicht innerhalb der letzten 5 Minuten doch noch irgendetwas Neues getan hat. Ich möchte, dass wir etwas Gutes tun, sowohl für uns als auch für die Anderen in der Familie.

Verzicht kann bedeuten:
  • weniger Auto fahren (lieber laufen oder das Fahrrand benutzen)
  • das Handy zu Hause ausschalten (wofür gibt es noch Festnetz ;-)?)
  • (noch) weniger am besten gar kein Fernsehen schauen
  • keine Süßigkeiten mehr essen
  • unnötige Ausgaben (für z.B. Zeitschriften) vermeiden
  • etc.
Wie der Verzicht beim Einzelnen aussieht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Es gibt sicherlich genug Möglichkeiten, um Verzicht zu üben. Ich werde es einmal mit den Süßigkeiten probieren. Und wenn dann nach (langen) 40 Tagen der Verzicht aufgehoben wird, schmeckt und erlebt man vielleicht viele Dinge ganz anders und weiß wieder vieles mehr wert zu schätzen.

Liebste Grüße,
Eure Alexandra





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