Donnerstag, 27. Februar 2014

Helau und Alaaf

Ich bin eine Spielverderberin. Bin ich eine Spielverderberin? Als Einzige aus unserer Familie, die heute Morgen nicht mit Kostüm das Haus verlies. Aber wisst Ihr was? Das sehe ich anders. Weder arbeite ich in einer Hochburg im Rheinland, wie Mann, bei der man eben Außenseiter wäre, würde man sich nicht verkleiden, noch hege ich eine Leidenschaft zum Verkleiden. Aber das ist doch auch gar nicht schlimm, oder? Ich kann es (mich) halt einfach nicht ändern. Mit Karneval konnte ich noch nie viel anfangen. 
Aber, großes AAAABBER, ich lasse die anderen gerne feiern. Mann meinte heute Morgen doch tatsächlich, dass nur, weil ich nichts mit Karneval anfangen kann, ich mich über die anderen lustig machen würde. Und nochmal: dem ist nicht so. Nicht im Geringsten. Im Gegenteil: ich finde es bewundernswert welche Geduld und Leidenschaft so viele Leute in die Auswahl und die Ausstattung ihrer Kostüme stecken.
Und ich habe mich schon drauf gefreut, die Zwerge heute wieder in ihre Kostümchen zu stecken und im Gesicht bunt anzumalen. Wobei ich gestehen muss, dass das Tottili als Marienkäfer ohne ihr Kostüm eher aussieht wie ein Kleinkind mit einer ansteckenden Krankheit. Die Punkte im Gesicht hätte ich wohl doch etwas größer malen sollen ;-).


Und so war es auch. Kaum im Kindergarten angekommen wurde das Kostüm auch schon wieder abgeworfen. Was solls ;-). In dem Alter spielt das eben noch keine Rolle.

Mann dafür wird sich um 11:11 Uhr in einen edlen Ritter verwandeln (und das sage ich jetzt ganz ohne Schmunzeln im Gesicht ;-)).



Das richtige Wetter (hier zumindest) haben die Jecken auf jeden Fall zum Karnevalstart und ich wünsche allen eine lustige, bunte und tolle Zeit.

Eure Alexandra

P.S.: Unglaublich, das war schon mein 200. Blogbeitrag.

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