Mittwoch, 30. Oktober 2013

"Im Kindergarten, im Kindergarten...

...da fangen alle mal als kleine Leute an. Im Kindergarten, im Kindergarten und wenn sie groß sind fragen sie sich irgendwann, wie nur die Zeit so schnell vorübergehen kann."

So oft hören und singen wir das Lied von Rolf Zuckowski auf dem Weg in unseren Kindergarten. Auch heute Morgen hat Max Power wieder die Strophe angesungen und dann muss ich so oft an meine eigene tolle Zeit im Kindergarten denken.
Mein Kindergarten war ein ziemlich kleiner Kindergarten in Kirchhellen-Feldhausen und ich kann mich sogar noch an den Namen meiner Kindergärtnerin erinnern, Fräulein Vollmich.
Wir mussten wirklich noch "Fräulein" sagen. Komisch eigentlich. So lange ist es ja nun doch noch nicht her ;-).



Heute sprechen wir die Kindergärtnerinnen mit dem Vornamen an und Max Power und das Tottili sagen einfach nur Monika, Barbara oder Hiltrud. Für Kinder denke ich auch viel schöner so.

Bevor wir uns für diesen Kindergarten entschieden haben, sind wir gemeinsam zu einigen hin gefahren und haben wie die meisten von Euch wahrscheinlich auch erst einmal die unterschiedlichen Eindrücke gesammelt. Jeder Kindergarten ist anders und setzt unterschiedliche Schwerpunkte.
Bei uns war es aber irgendwie "Liebe auf den ersten Blick". Wie bei der Besichtigung eines Hauses. Diese Entscheidung ist ja schon eine sehr "große" Entscheidung. Schließlich muss der Kindergarten einem die nächsten Jahre gut gefallen und man kann nicht mal eben so wieder wechseln. Die Chemie muss einfach stimmen. Und so war es auch. Wir sind durch die bunten Räume und den riesen Außenbereich des Kindergartens gegangen und wussten einfach: das ist er.



Das ist der Kindergarten in dem wir die (hoffentlich noch ganz ganz lange) Zeit bis zur Schule verbringen werden. Wir werden neue Freunde finden, singen, lachen und basteln. Bisher haben wir unsere Entscheidung auch in keinster Weise bereut und Max Power und das Tottili gehen beide ziemlich gerne in die Familie Marienkäfer und die Familie Sonnenschein.




Unser Kindergarten ist zudem ein katholischer Kindergarten. Eigentlich hätte es für mich nicht unbedingt ein katholischer Kindergarten sein müssen, auch wenn wir bei uns in der Familie alle katholisch sind, aber mittlerweile bin ich froh. Denn auch wenn es ein katholischer Kindergarten ist, so sind auch Kinder aus anderen Religionen in den Gruppen verteilt und dieser Kindergarten nimmt nicht nur rein katholische Kinder auf.

Auf diese Weise lernen die Kinder nicht nur die für die katholische Kirche wichtigen Feste und Rituale kennen sondern auch die der anderen Religionen, wie z.B. das Zuckerfest.

Trotzdem, so schön das alles ist und so wohl sich unsere Kinder auch fühlen, bei mir sticht es jeden Morgen auf´s Neue im Herzen die Beiden dort abzugeben. Zwar habe ich ein gutes Gefühl, aber ich kann die Zeit bis nachmittags kaum abwarten und freue mich schließlich die Beiden voller neuer Erlebnisse und Eindrücke vom Tag in meine Arme schließen zu können.

Eure Alexandra

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