Dienstag, 10. September 2013

Was für ein Saft

So, gestern habe ich mich tatsächlich dran gewagt und habe aus unseren selbst geernteten Birnen, Saft hergestellt. Erst einmal nur 1 Flasche. Ich wusste ja nicht, ob es was wird. Und ich kann Euch verraten. Das war gar nicht so leicht wie ich es mir vorgestellt habe.

Für die nächste "Saftsession" werde ich mir wohl doch ein Safttuch zulegen. Das benötigt man nämlich, um die zuvor mit Wasser aufgekochten Birnen durchzupressen. Ich habe einfach von unseren Kindern ein Spucktuch genommen. Das ist vom Material glaube ich fast das Gleiche. Hat auch prima funktioniert. Nur die Halterung ließ an den Stuhlbeinen etwas nach.


Also. Wie habe ich es gemacht. Da ich ja auch neu auf dem Gebiet der Safthersteller bin, habe ich mich strikt an den "Fahrplan" aus der aktuellen Landkind (http://www.landkind-magazin.de/) gehalten.
Zunächst habe ich mit meinem Mann und einer ziemlich hohen Leiter reichlich Birnen gepflückt. Dann habe ich erst einmal 1 kg von diesen Birnen gewaschen, entkernt, geviertelt und zusammen mit 500 ml Wasser für 10 Minuten auf dem Herd leicht köcheln lassen. Danach kommt dann die Geschichte mit dem Safttuch. Also, rein ins Tuch, durchlaufen lassen in einen Topf und dann 20 Gramm Zucker hinzu. Nochmal kurz aufkochen lassen, den Schaum runternehmen und ein halbes Päckchen Einkochhilfe von Dr. Oetker zugeben. Abkühlen lassen. In vorher gründlich gereinigte Flaschen füllen und genießen.

Auch wenn es doch mit reichlich Arbeit verbunden ist, bin ich vom Ergebnis begeistert und werde es auch mit Äpfeln zusammen wiederholen.

Probierts aus und lasst mich wissen wie es Euch geschmeckt hat.

Cheers,
Eure Alexandra

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